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Geschwister-Scholl-Gedenktag

Geschwister-Scholl-Gedenktag

Unsere Gesellschaft 77 Jahre nach dem Tod der Geschwister Hans und Sophie Scholl

Anlässlich des Todestages von Hans und Sophie Scholl gedenkt die Geschwister-Scholl-Schule ihren Namensgebern, welche am 22. Februar 1943 als Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" von den Nationalsozialisten hingerichtet wurden. In diesem Rahmen gestalteten SchülerInnen der Klasse 11 mit ihrer Lehrerin Judith Kosbab am 19. Februar 2020 zwei Gedenkveranstaltungen, die eindrücklich zeigten, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben, die wir auch schätzen sollten.

Zu Beginn der Veranstaltung erinnerte der stellvertretende Schulleiter Martin Müller daran, dass es aktuell wichtig ist, sich gegen Ausgrenzung und Rassismus zu erheben und stellte eindrücklich die Aktualität des Themas in der heutigen Gesellschaft dar. Er betonte, dass „wir an einer Schule leben wollen, an der Vielfalt zur Normalität gehört“ und gerade diese Vielfalt positiv gesehen werde.

Daran anschließend brachten Schülerinnen mit dem Protestsong Zombie von den Cranberries musikalisch die negativen Folgen von Krieg und Gewalt zum Ausdruck. Kurz-Präsentationen stellten beispielsweise die „Geschichte von Hans und Sophie Scholl“, „Gründe für Diskriminierung und mögliche Lösungsvorschläge für das Problem Rassismus“ und „Fälle von rassistischen Übergriffen weltweit“ dar. Zudem gab es bereits durchgeführte Umfragen zur „Ausgrenzung an der Schule“ sowie „Schule und Multikulturalität“, welche zur Aufklärung und Vergegenwärtigung des Themas beitrugen.

Schülerinnen bringen wesentliche Erkenntnisse der gelungenen Veranstaltung auf den Punkt: Veranstaltungen dieser Art seien wichtig, meint Stella, „damit die Geschichte von früher nicht in Vergessenheit gerät und sich auch nicht wiederholt“. Außerdem, meint Leonie, sei eine Haltung notwendig, „in welcher wir uns selbst reflektieren und respektvoll miteinander umgehen.“

 

„Klima-Tag“ an der GSS Leutkirch

Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören.

Zitat: Dalai Lama

 

Unter dem Motto „Die Zukunft in unseren Händen“ führten wir an der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch am 31.01.2020 ein groß angelegtes und sehr gelungenes Klima-Projekt durch. Vorbereitet und umgesetzt wurde der Tag von einigen Schülern, LehrerInnen und den Schulsozialarbeiterinnen, die sich zu einer Arbeitsgruppe Zukunftstag zusammengefunden hatten.

Alle SchülerInnen unserer GSS konnten dabei verschiedene Workshops besuchen, welche von engagierten Lehrerinnen und Lehrern, sowie externen Referenten angeboten wurden. Dabei drehten sich die Themen beispielsweise um den ökologischen Fußabdruck oder es wurde über nachhaltige „Verpackungen für eine Welt ohne Plastik“ diskutiert. Die Titel der Workshops verraten oftmals bereits ziemlich klar, womit wir uns auseinandergesetzt haben: „Gerechtigkeit und Ernährung“, „Beweg dich sauber“, „Regionalität und Saisonalität“, „Lebensraum Allgäu“, „Upcycling fashion“,  „Mein Kühlschrank und das Klima“, „Mobilität im 21. Jahrhundert“, oder „Upcycling mit Zeitungspapier“, „Fairness geht vor Menschenrecht“, „Amazon, Zalando und Co und das Klima“, „Geoingeneering“ und vieles mehr. Neben der Wissensvermittlung stand das eigene Handeln und der eigene Beitrag zum Klimaschutz im Fokus.

Die Auftaktveranstaltung wurde mit einem sehr spannenden und informativen Vortrag für alle 600 beteiligten Schüler von Dr. Susanne Kühl und Prof. Dr. Michael Kühl der Universität Ulm gestaltet. Mit vielen Fakten, Daten und wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um das Thema Klimawandel wurden für viele Schüler die aktuellen Entwicklungen des Weltklimas wissenschaftlich aufbereitet und deutlich gemacht.  

Einige Fotos des Zukunftstags:

Fotos: Pia Rampp