Projekte & Veranstaltungen

Auf den Spuren von Goya bis Manet mit dem Spanischkurs

Schule einfach mal anders: „Meisterwerke von Goya bis Manet“

Exkursion der Klasse 11A und dem Spanischkurs der Klassen 11 A und C in die Alte Pinakothek

Gleich zu Beginn unserer Exkursion am 23.04.2024 kam es uns ein wenig „spanisch“ vor, als die Zugbegleiterin ihre Durchsage neben Deutsch und Englisch extra für uns auch auf Spanisch ertönen ließ. Es stellte sich heraus, dass sie selbst lange Zeit in Spanien und Kuba gelebt hatte. Mit diesem durch sie gezauberten Lächeln im Gesicht, gelangten wir zum Hauptbahnhof München. Dank guter Ortskenntnisse mancher Schüler kämpften wir uns durch die Menschenmassen zur U2, die uns fast bis vor die Tore der Alten Pinakothek beförderte.

Am Eingang der 1836 erbauten Galerie nahmen wir unsere kostenlosen Tickets entgegen und begaben uns alsbald in den ersten Stock, wo uns zuerst Liebermann, ein aus Berlin stammender Impressionist, ins Auge stach. Besonders beeindruckte manche Schüler das von van Gogh stammende Sujet „Zwölf Sonnenblumen“, welches momentan einen Wert von 84 Millionen Euro aufweist – ganz schön viel „Schotter“ waren sich die Schüler und Schülerinnen einig.

Neben Goya, einem der wichtigsten spanischen Maler, war ebenso Manets „Le Déjeuner“ aus dem Jahre 1868 zu sehen. Richters „Watzmann“, Turners „Ostende“ – die Zahl der ausgestellten Kunstwerke war riesig, so dass jeder der Teilnehmer sein persönliches Lieblingswerk finden konnte. Perfekt um im Anschluss mit den echten Bildern und den gesammelten Eindrücken im Kopf das ausgewählte Lieblingsgemälde zu beschreiben und zu interpretieren. Natürlich auf Spanisch. So wurde aus dem Ausflug ein Lernen mit allen Sinnen, mit "Kopf, Herz und Hand" ganz nach Pestalozzis Ansatz und gleichzeitig und ganz nebenbei Vorbereitung auf das neue Aufgabenformat im mündlichen Abitur.  

 

Gedenktag für Geschwister Scholl

Am 29. Februar 2024 fand der Gedenktag für Hans und Sophie Scholl, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, statt. Er erinnerte an die Ermordung der Geschwister vor 81 Jahren als auch der tausenden weiteren Opfer, die durch das NS-Regime während des Dritten Reiches zu Tode kamen.

In zweitägigen Workshops beschäftigten sich die Schüler der Jahrgangsstufe 1 im Rahmen des Politik- und Geschichtsunterrichts mit den Themen „Antisemitismus heute“, „Vernichtung der Juden – Abfolge im Dritten Reich unter Bezugnahme auf das Schicksal der Geschwister Scholl“, „Widerstand zu Zeiten Hitlers und heutiger Regime“ sowie „Sophie Scholl: die letzten Tage. Vorbild für Zivilcourage und Widerstand“ und bereiteten diese auf. Die Ergebnisse der Workshops bildeten das Programm des Gedenktages.

Der Gedenktag selbst begann mit einer Rede des Schulleiters Heinz Brünz. Es folgte eine Nachrichtensendung samt Einspielern und weiterführendem Material auf einem Flyer zum Thema Antisemitismus heute.

Das Schicksal der Geschwister Scholl und die geschichtlichen Ereignisse von der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 bis zur Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl fand seinen Niederschlag in einem selbstgedrehten Video.

Der Frage, wie sich der Widerstand zu Zeiten Hitlers darstellte aber auch wie Widerstand gegen heutige Gewaltregime möglich ist, wurde in einer moderierten Präsentation nachgegangen. In einer Präsentation mit anschließender Talkshow gingen die Mitglieder des letzten Workshops der Frage nach, ob Sophie Scholl ein Vorbild ist. Papierflieger mit einem Abschiedsbrief Sophie Scholls ließen sie dabei ins Publikum fliegen.

Mit ihrer Erinnerung an die Widerstandskämpfer und die geschichtlichen Ereignisse im Dritten Reich setzten die Schüler ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Hass und Krieg und für Toleranz, Menschenwürde und Frieden.

Tag der offenen Schule

Schule zum Anschauen, Staunen, Anfassen und Mitmachen

Was Schule alles sein kann, erfuhren Besucher am Samstag, den 3. Februar, am Tag der offenen Schule der GSS Leutkirch. Schon bei der Eröffnung um 10 Uhr drängten die ersten Besucher in die Aula der Geschwister-Scholl-Schule und von dort in die einzelnen Bereiche und unterschiedlichen Schularten, die sich an diesem Tag vorstellten.

In der Aula fanden von 10 bis 16 Uhr abwechslungsreiche Programmpunkte zur Unterhaltung statt mit Klaviermusik, Auftritten der Schüler-Lehrerband, Poetry-Slam, Comedy und Theater. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen, einem Foodtruck, einer Jurte mit Feuertopf und Speisen aus aller Welt im internationalen Café ebenfalls gesorgt. Daneben öffnete die Schule ihre Türen aber auch in den verschiedenen Ausbildungsbereichen und Abteilungen und ermöglichte einen Blick hinter ihre Kulissen. Was sonst hinter der Fassade der Gebäude verborgen bleibt, überraschte dabei manchen Besucher.

So zum Beispiel die hochmodern eingerichteten Pflegelabore der Abteilung Pflege mit Krankenhausbetten, computeranimierten Dummies und allem was für die Diagnostik, Behandlung, Pflege und Lebensbegleitung in der Pflege benötigt wird. Während des Unterrichtsalltags lernen hier Schüler der Pflegeschule den Umgang mit Patienten und Bewohnern von Pflegeheimen und üben zahlreiche medizinische und pflegerische Szenarien ein, bevor sie das Gelernte in der Praxis am echten Patienten umsetzen. Besucher konnten sich von den Pflegeschülern ihren Blutdruck messen lassen und weitere Pflegemaßnahmen, wie den Transfer eines Patienten aus dem Bett beobachten. Besonderes Interesse weckten auch die voll digitalisierten Pflegepuppen der GSS. Mit Hilfe der Pflegedummies können unterschiedliche pflegerische oder medizinische Handlungen eingeübt und evaluiert werden. Situationen und Handlungen, die auch im pflegerischen Alltag vorkommen, wie die Injektion von Medikamenten, die Legung eines Blasenkatheters oder der Umgang mit lebensbedrohlichen Notfällen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herz-Kreislauf-Versagen, können anhand der lebensechten Pflegepuppen simuliert, erlernt, überprüft und verbessert werden.

Nicht weniger technisch und ebenso interessant gestaltete sich die Vorstellung des Bereichs KFZ, Metall- und Bautechnik. In den neu renovierten Werkstätten konnten nicht nur die neuesten Maschinen aus den Bereichen Metallbau und Industriemechanik besichtigt werden. An der Biegemaschine legten die Besucher auch selbst Hand an und stellten aus einem Metallstreifen ihren eigenen Stiftehalter oder Kleiderhaken her. Daneben konnten sie aber auch zusehen und sich erklären lassen, was die Auszubildenden der Industriemechanik im schulischen Teil der Ausbildung erlernen. So zum Beispiel, wie ein CNC-Fräser scheinbar von selbst aus einem Metallblock einen Tesafilmabroller zaubert. Einen Einblick in den fachpraktischen Teil der Ausbildung im Berufsfeld Kraftfahrzeugmechanik konnte man in den KFZ-Werkstätten gewinnen. Hier wurden nicht nur Getriebe zerlegt und Radlager und Aggregatsriemen gewechselt. Demonstriert wurden auch die Mechanik eines 4-Zylindermotors, der Antrieb von Elektroautos sowie moderne Fahrassistenzsysteme. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher nicht zuletzt von der Leistungsmessung an einem 510 PS starken Sportwagen.

Der Bereich Sozialpädagogik ermöglichte ein Eintauchen in die Bereiche Erlebnispädagogik, Motorik und Kreativität. Hier hatten angehende Erzieher viel für Groß und Klein vorbereitet. So konnten die Kleineren sich in der Turnhalle der GSS beim Erlebnisparcours austoben, während die etwas Älteren ihre Geschicklichkeit als Ninja Warriors auf der Slack-Line unter Beweis stellten oder im Escape-Room knifflige Rätsel lösten.

Das berufliche Gymnasium, an dem in den Bereichen Soziales und Technik die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erlangt werden kann, hatte ebenfalls viele Dinge zum Anschauen, Anfassen und Mitmachen vorbereitet. Neben einer Zeitreise durch die Computertechnik der letzten 50 Jahre, Experimentierstationen für Mikrocontroller, einem 3D-Drucker und einer Fotobox sorgten Angebote zum kreativen Malen, Kinderschminken, Upcycling und zur T-Shirt-Gestaltung und eine Ausstellung zu Pädagogik und Psychologie auch in diesem Bereich für einen kurzweiligen Tag voll neuer Einblicke für Besucher, Schüler und Lehrer der Geschwister-Scholl-Schule.

Jedem Anwesenden wurde schnell klar, dass Lernen an der Geschwister-Scholl-Schule viel mehr ist und sein will als trockene Theorie.

Erst gab die Lunge auf, dann kam der Krebs

Erst gab die Lunge auf, dann kam der Krebs

Ein Leben mit Mukoviszidose – Sarah Schott zu Gast an der GSS

Sarah Schott ist an Mukoviszidose erkrankt und mittlerweile fast schon berühmt. Auf ihrem Instagram-Account bekannt geworden als pinguinkuh dokumentiert sie ihr Leben, klärt auf über Krebs und die Erbkrankheit Mukoviszidose und sammelt in ihrem Pinguinkuh-Shop Spenden für herzkranke, krebskranke und andere chronisch kranke Kinder in Krankenhäusern. Auf ihrer Kliniktour durch den Süden von Deutschland machte sie vergangene Woche auch Station an der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch.

In einem berührenden Vortrag vor den Schülern und Lehrern des Bereichs Pflege erzählte sie von ihrem Leben mit Mukoviszidose, ihrer verstorbenen Schwester, ihrem Wettlauf gegen die Zeit beim Warten auf eine Spenderlunge und darüber wie sie dann auch noch den Krebs besiegte.

Seit ihrer Geburt leidet Sarah an der Erbkrankheit Mukoviszidose. Ihre zwei Jahre ältere Schwester verstarb im Alter von 15 Jahren nach einem unerwartet schweren, plötzlichen Verlauf an der Krankheit.

Mukoviszidose ist eine unheilbare Stoffwechselerkrankung, welche Lunge und Darm sowie weitere Organe des Körpers befallen kann. Durch die Erkrankung bildet sich zähflüssiger Schleim in Bronchien und Lunge. Er erschwert die Atmung und bildet einen Nährboden für Krankheitskeime. Wiederkehrende Lungenentzündungen und eine Abnahme der Lungenfunktion sind die Folge.

So auch bei Sarah. Nach einer relativ normalen Kindheit verschlechtert sich ihr Zustand im Teenageralter und gleicht bald einer wilden Achterbahnfahrt. Mal geht es ihr besser, mal schlechter. Immer wieder muss sie mit Lungeninfekten stationär im Krankenhaus behandelt werden. Ihre Lungenfunktion verschlechtert sich soweit, dass sie die Schule bald nur noch in Teilzeit und mit Sauerstoff versorgt besuchen kann. Dennoch macht sie ihr Abitur und beginnt ein Studium. Schließlich kann aber nur noch eine Lungentransplantation ihr Leben retten. Beinahe wäre es dazu nicht mehr gekommen, zu schlecht ging es ihr bereits. Getreu ihrem Kredo „Man muss immer mit dem Leben rechnen.“, war Aufgeben für Sarah Schott keine Option. Auch nicht als sie wenige Monate nach der Transplantation an Krebs erkrankte. Heute ist sie krebsfrei und will anderen mit ihrer Geschichte und ihren Kuscheltierspenden Hoffnung geben und Mut machen. Und so verwundert es nicht, dass ihr Lieblingstier, der Pinguin, genau diese Botschaft verkörpert „Nur weil du nicht fliegen kannst, musst du nicht am Boden bleiben.“ Den Lebensmut verloren hat Sarah Schott nämlich trotz aller Widrigkeiten in ihrem Leben nie.

Pflegeschüler der GSS erleben Landleben vor 70 Jahren

Keine Waschmaschine, keine Spülmaschine, kein Trockner, kein Warmwasser, keine Zentralheizung, kein Fernsehen und kein Telefon. Auch einen Supermarkt gibt es nicht. In Illerbeuren im Bauernhofmuseum steht die Zeit still. Irgendwann vor 70 bis 90 Jahren hat die technologische Entwicklung an den Toren des Bauernhofmuseums Halt gemacht. Hier ist alles noch im Originalzustand aus einer anderen Zeit. Einer Zeit, die so fern unserer Lebenswelt liegt, dass man sich schon fast nicht mehr vorstellen kann, wie es ist, ohne all diese technischen Errungenschaften zu leben. Und doch liegen zwischen diesen beiden Welten gerade einmal zwei Generationen.

Noch unsere Großeltern, also jene Menschen, die heute in den Pflegeheimen wohnen, lebten ein völlig anderes Leben. Daher machten sich vergangene Woche 26 Altenpflegehilfeschüler der GSS Leutkirch mit ihren Lehrern auf den Weg nach Illerbeuren, um im Bauernhofmuseum die Welt zwischen 1930 und 1950 zu erleben. Eine Welt ohne all jene Gerätschaften, die uns heute das Leben erleichtern.

Auf einer Führung durch das Bauernhofmuseum konnten die Helferschüler viel über das Leben der heute 70- bis 90-Jährigen erfahren. Im Museumshaupthaus, ging es zuerst in die gute Stube, die damals nur am Wochenende oder an Feiertagen benutzt wurde. Danach folgte die Essküche, der einzige beheizte Raum im Gebäude. Ofen und Herd wurden von Hand mit Holz angefeuert. Hier wurde gekocht, gebacken, Babywäsche ausgekocht und getrocknet und gegessen. Danach konnten die angehenden Altenpfleghelfer einen Blick in die Schlafzimmer werfen. In der Regel waren die Zimmer klein, Töchter und Söhne der Familie teilten sich jeweils ein Zimmer. Oft musste die unverheiratete Schwester des Bauern noch mit untergebracht werden. Flüchtlinge und Heimatlose, die nach dem Krieg auf die bewohnbaren Häuser aufgeteilt wurden, machten die Wohnverhältnisse noch beengter.

Auch der Tagesablauf zur damaligen Zeit war ein anderer als heute. Er wurde von den Arbeiten, die im Haushalt oder Hof anfielen, vorgegeben. Ein Waschtag zum Beispiel fand einmal im Monat statt. Wie aufwändig das Wäschewaschen vor 80 Jahren war, durften die Schüler nach der Führung ausprobieren. In Eimern holten sie Wasser aus Brunnen oder Fluss, heizten den Kessel für das heiße Wasser mit Holz vor, rieben Kernseife mit einer Küchenreibe und wuschen mit der selbst hergestellten Seifenlauge, Waschbrett, Bürste und Wäschestampfer jedes Wäschestück einzeln sauber. Danach musste alles noch einmal mit sauberem Wasser gespült, von Hand ausgewrungen und schließlich auf der Leine aufgehängt werden.

Danach stand eine Erkundung der restlichen Gebäude des Bauernhofmuseums wie Austragshaus, Werkstätten, Scheune, Ställe, Taubenhaus, Kapelle oder Feuerwehrhaus an.

Hungrig vom Wäschewaschen und der Besichtigung des Museumsdorfes, war es Zeit für eine kleine Pause. Die Klassenlehrerin der 1BFAH, Veronika Jentsch, hatte am frühen Morgen frisches Brot für alle Teilnehmer gebacken. Doch ganz ohne Arbeit vor dem Essen ging es für die Schüler trotzdem nicht. In einem Schraubglas schüttelten die Pflegehelfer frische Schlagsahne so lange bis daraus Butter entstand. Umso besser schmeckte aber anschließend die Brotzeit im Biergarten des Bauernhofgeländes. Frisch gestärkt und mit vielen wertvollen Einblicken in die Lebenswelt ihrer Bewohner konnten die angehenden Altenpflegehelfer schließlich den Rückweg nach Leutkirch an die Geschwister-Scholl-Schule antreten.

Bildungsmesse Leutkirch 2023

Am Freitag, 20.10.2023 ist wieder Bildungsmesse in Leutkirch. In diesem Jahr können, neben den eingeladenen Schulklassen, alle Interessierten von 14:00 – 16:00 Uhr über 30 Aussteller mit Ausbildungsangeboten in der Region und ab 14:20 Uhr Vorträge verschiedener Hochschulen (Ravensburg-Weingarten, PH-Weingarten, DHBW Ravensburg, Kempten und Universität Augsburg) erleben. Viele der ausstellenden Unternehmen schätzen den direkten Kontakt mit den Eltern der Schüler:innen.

Weitere Informationen gibt es unter: http://bildungsmesse.gss-leutkirch.de/ (Ein Schülerprojekt des TG-Informatik der GSS)

Der Jugendgemeinderat und die GSS Leutkirch freuen sich auf deine Teilnahme an der Bildungsmesse Leutkirch 2023!

Schau vorbei und informiere dich über das vielfältige Angebot in der Festhalle.

Abschluss der Altenpflegehelfer und der Generalistik

Endlich ist es geschafft - und das wurde natürlich gefeiert! Egal, ob die Ausbildung ein, zwei oder drei Jahre ging, am Mittwoch, den 19.07. wurden insgesamt 35 Absolventinnen und Absolventen verschiedener Pflegeausbildungen gebührend verabschiedet. Die Eröffnungsrede wurde von Schulleiter Heinz Brünz gehalten, anschließend sprach die Abteilungsleiterin Sylvia Kubenz-Schmid. Das Programm des Abends war vielseitig und reichte von Trommlern (Agnes Bickel, Ahmed Alaamer) über Tänze (aller Klassen), selbst geschriebene Gedichte (Sara Toker), traditionellem kenianischen Gesang (Agnes Bickel) bis hin zu Sketchen (1BFAH, 3BFP3). Auch die Einlage der Lehrerinnen und Lehrer durfte natürlich nicht fehlen, die dieses Mal mit einem Wasserballett auftraten. Das Highlight des Abends war selbstverständlich die feierliche Übergabe der Zeugnisse.
Für herausragende Leistungen in der einjährigen Altenpflegehilfeausbildung gab es Preise für Loredana-Giulia Stanciu mit einem Schnitt von 1,1, Andrea Kunze mit einem Schnitt von 1,4, Nadine Bernhardt mit einem Schnitt von 1,5 sowie Kati Takacs und Alexandra Weidle mit einem Schnitt von jeweils 1,7. Ein Lob für gute Leistungen erhielt Petra Bader mit einem Schnitt von 2,0.
In der zweijährigen Altenpflegehilfeausbildung für Migrantinnen und Migranten erhielten Fahriye Sarohan und Sara Toker ein Lob für gute Leistungen mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,8.
Bei den generalistisch ausgebildeten Pflegefachfrauen und -männern erhielten für herausragende Leistungen einen Preis: Simone Soltysik mit einem Schnitt von 1,2, Tatjana Schöllhorn mit einem Schnitt von 1,3 Jolanta Jakubowska mit einem Schnitt von 1,4, Sina Soltysik mit einem Schnitt von 1,6 und Edit Babos mit einem Schnitt von 1,7. Ein Lob für gute Leistungen gab es für Lorayn Müller, Ivana Music und Mariia Osypova mit einem Schnitt von jeweils 2,0.

Abschlussfeier der Berufspraktikanten und der PIA-Klasse

Am Freitag feierten 33 Berufspraktikant:innen und zum ersten Mal an unserer Schule auch 10 Absolventen der dreijährigen praxisintergrierten Ausbildung ihren Abschluss als staatlich anerkannte Erzieher:innen.

Die Feier begann zunächst mit einer Begrüßung und Rede des Schulleiters Heinz Brünz sowie anschließend des Abteilungsleiters Berthold Miller. Beide haben vor allem den Blick auf den aktuellen Stand im frühkindlichen Bereich gerichtet und dabei die Bedeutsamkeit von pädagogischen Einrichtungen mit ihrer wertvollen Arbeit hinsichtlich Erziehung, Bildung und Betreuung der zukünftigen Generation betont.

Anschließend folgte die Zeugnisausgabe.

Bei den Berufspraktikant:innen ist besonders hervorzuheben, dass der Schnitt, bei der Beurteilung durch die Praxisstellen, mit 1,6 außergewöhnlich gut ist. Es zeigt sich also, dass die Arbeit der Berufspraktikant:innen wertgeschätzt und ihre Kompetenz gesehen wird.

Bei den Absolventen der PIA-Klasse ist besonders zu betonen, dass 7 Absolvent:innen einen Preis erhalten haben – dies trotz vielfältiger Herausforderungen und Belastungen in den letzten Jahren.

 

Wir gratulieren allen Absolventen und wünschen einen guten Start ins Berufsleben.

 

Berufspraktikanten Abschluss 22,23

PIA Abschluss 22,23

Abschlussfeier der 2BKSP2 - Erzieher:innen im Oberkurs

Am Freitag feierten 39 Schüler den schulischen Abschluss der Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher. Die Schülerin Alexandra Härtel führte dabei durch das zweistündige Rahmenprogramm, welches hauptsächlich von den Schülern in Eigenregie geplant und durchgeführt wurde. Besonders in Erinnerung geblieben ist dabei das Video der Klassenfahrt, ein Spiel, bei welchem die Lehrkräfte Kinderbilder erraten mussten, die Reden des Abteilungsleiters Berthold Miller sowie von den Klassenlehrerinnen Nora Sens und Nadja Herrmann, eine Oscar-Verleihung, ein Lehrer-Interview sowie persönliche Worte der Schüler an ihre Lehrer.

Besonders emotional wurde der Abschluss der Feier, als die Schüler noch ein selbst komponiertes und an Herrn Miller persönlich gewidmetes Lied gesungen haben.

Wir gratulieren beiden Klassen und wünschen allen einen guten Start ins Berufspraktikum.

Weiterbildungsteilnehmerinnen zur Pflegeleitung feiern Abschluss

Nach zwei Jahren Weiterbildung haben sie es geschafft: 23 Teilnehmerinnen haben die Weiterbildung zur Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit erfolgreich abgeschlossen. Am Montag, den 17.07.2023 erhielten sie im Rahmen ihrer Abschlussfeier an der GSS ihre Urkunden. Die Feier fand in einem kleinen Rahmen statt. Neben Reden von Schulleiter Heinz Brünz und der Abteilungsleiterin Sylvia Kubenz-Schmid präsentierte Daniela Pfeiffer ihre Facharbeit mit dem Titel „Implementierung des Präventionsprogramms „Gutes Sehen“ in die Tagespflege des Diakonischen Werks Allgäu e.V., Standort Memmingen“
Im weiteren Verlauf hatten die Absolventinnen für jede Lehrkraft, die sie in den zwei Jahren begleitet hat, ein dankendes Wort zur Verabschiedung, bevor Klassenlehrer Markus Dreizehnter feierlich die Urkunden überreichte. Für herausragende Leistungen gab es Preise für Daniela Pfeiffer mit einem Schnitt von 1,0, Stefanie Petrich mit einem Schnitt von 1,1 sowie Elke Wernado mit einem Schnitt von 1,7. Ein Lob für gute Leistungen erhielten Gamze Ünal mit einem Schnitt von 1,8 und Nirina Lalaina Olivia Nomenjanahary mit einem Schnitt von 2,0.

Abitur 2023 an der GSS Leutkirch

Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch im Allgäu – Abitur 2023
 
98 Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Leutkirch feierten am Freitag, 07. Juli 2023, den Erhalt ihrer allgemeinen Hochschulreife in der Festhalle Leutkirch.
 
52 Abiturientinnen und 46 Abiturienten der sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Profile sowie der technischen Profile Gestaltungs- und Medientechnik, Mechatronik und Informationstechnik erhielten in festlichem Rahmen am 07. Juli 2023 Ihre Abiturzeugnisse feierlich überreicht.
Die drei Besten waren Jannik Sündermann TGI mit 1.0, Fabian Schönenberger TGM mit 1,0 und Cascini Isabell SGGS mit 1,2.

 
Absolventinnen und Absolventen des Beruflichen Gymnasiums Leutkirch in alphabetischer Reihenfolge:
Albrecht, Laura Maria ; Bank, Lorenz ; Baumann, Maurice ; Baur, Jacob ; Berger, Laura Marie ; Biggel, Emma Antonia ; Brauner, Nadine ; Briegel, Luisa ; Brinkmann, Linus ; Bungard, Alexander ; Buntag, Lukas ; Burger, Simon ; Cascini, Isabell ; Cela, Stela ; Dentler, David ; Dorsch, Felix ; Dorsch, Ruth ; Dusch, Theresa ; Eichhorn, Luc ; Frech, Jakob ; Frey, Amelie Anne ; Fritzenschaft, Jan ; Gaas, Michael ; Galizia, Timea ; Geißler, Finn ; Geser, Jonathan ; Gröber, Emma ; Gronmeyer, Oliver ; Groß, Mirjam ; Große-Lohmann, Helena ; Gütler, Lena ; Hartig, Nils ; Hartneck, Eva-Maria ; Heine, Leni ; Heller, Colin ; Henning, Alisa ; Herberg, Marlene ; Herz, Jacob Joachim ;  ; Hildebrandt, Philip ; Hirnbacher, Ole ; Höß, Maxi Ninette ; Hutter, Emma ; Karpaz, Meral Felizia ; Khamadi, Manisha Jemima Ronja ; Kimmich, Pius ; Kirchmann, Marco ; Kistler, Luis ; Kober, Kiara ; Köberle, Luis ; Krug, Simone ; Lehnert, Linda ; Lorenz, Dominik ; Loriz, Ira ; Lupfer, Lea ; Maier, Lena ; Meroth, Lara Sophie ; Mikulcic, Leona-Michele ; Mildner, Tizian ; Miller, Sheena ; Moisel, Felix ; Motz, Franziska Maja ; Müller, Daniel ; Orth, Phillip ; Pfänder, Fiona Marie ; Pinar, Hilal ; Pisch, Anna ; Prinz, Eva Maria ; Prinz, Silja ; Rasch, Rosalie Josephin ; Rauh, Florian ; Reisacher, Pablo ; Rödle, Leonard ; Rölle, Maya ; Rukaj, Elissa ; Sachs, David ; Salija, Louisa ; Sättele, Mariam ; Schmolinsky, Lara ; Schönenberger, Fabian ; Schrade, Fanni ; Schumacher, Annalena ; Schwenk, Nadja ; Seeger, Sören ; Segnitz, Florian ; Seifritz, Hannah ; Socian, Dominik ; Sojic, Cica ; Sörries, Julius ; Spieler, Amelie-Pia ; Springer, Leonie ; Stagneth, Abigajil ; Stein, Sarah ; Sünder, Paulina-Marie ; Sündermann, Jannik ; Trieloff, Lars ; Waizenegger, Anne ; Walker, Sophie ; Weimer, Laura Milena.
 
Preise (Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Schnitt bis 1,7):
Sündermann, Jannik ; Schönenberger, Fabian ; Cascini, Isabell ; Hutter, Emma ; Springer, Leonie ; Dorsch, Ruth ; Seifritz, Hannah ; Prinz, Silja ; Bungard, Alexander ; Hildebrandt, Philip ; Fritzenschaft, Jan ; Mikulcic, Leona-Michele
 
Lob (Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Schnitt von 1,8 – 2,0):
Sachs, David ; Meroth, Lara Sophie ; Sünder, Paulina-Marie ; Stein, Sarah ; Frech, Jakob ; Dentler, David ; Salija, Louisa ; Motz, Franziska Maja ; Schrade, Fanni ; Herz, Jacob Joachim ; Mildner, Tizian
 
Urkunden („Stadt der Zukunft“, Klima-Tag GSS-Leutkirch):
Luisa Briegel, Marlene Herberg, Abigajil Stagneth, Timea Galizia, Sheena Miller, Philip Hildebrand, Phillip Orth, Tizian Mildner
 
Sonderpreise der Abiturientinnen und Abiturienten des Berufliches Gymnasiums Leutkirch:
Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG-Preis) 2023: Dorsch Ruth, Jannik Sündermann, Fabian Schönenberger, Philip Hildebrandt
 
Keramos GMBH, Industrie-Förderpreis für Mechatroniker 2023: Fabian Schönenberger
 
Heidehof Stiftung, Abiturpreis Pädagogik & Psychologie 2023: Philip Hildebrandt
 
Landeszentrale Politische Bildung (GGK) Abiturpreis 2023: Philip Hildebrandt
 
Förderverein GSS Sozialpreis 2023: Hilal Pinar
 
Scheffelpreis 2023 der Literarischen Gesellschaft: Fabian Schönenberger
 
Vektorstiftung, Abiturpreis Technische Gymnasien 2023: Ruth Dorsch, Jannik Sündermann, Fabian Schönenberger
 
Abiturpreis Mathematik 2023: Alexander Bungard
 
Ferry-Porsche-Preis: Fabian Schönenberger
 
 

Theater "Fünf vor zwölf oder schon Geisterstunde"

Fünf vor zwölf oder schon Geisterstunde?

Klimawandel, Nachhaltigkeit, Armut, Reichtum und Respekt. Zum Abschluss des Schuljahres befassten sich ca. 250 Schülerinnen und Schüler auf kurzweilige Weise mit diesem gesellschaftlichen Thema. Das Berliner Ensemble Radiks war zu Gast in der Geschwister-Scholl-Schule. Dafür gab es finanzielle Unterstützung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie dem Förderprogramm „Lernen mit Rückenwind“.

5 vor 12 oder schon Geisterstunde ist kein gewöhnliches Theaterstück. Es stellt keine fertigen Antworten zum Klimawandel bereit, sondern fordert sein Publikum dazu auf, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Stattdessen erleben die Schülerinnen und Schüler, wie Zeynep und Leonie auf der Bühne streiten und sich ihre Meinungen und auch manche Beschimpfung um die Ohren hauen. Die bewusst offene Schlussfrage des Stücks, ob es gerade fünf vor zwölf ist oder bereits Geisterstunde herrscht, soll keine eindeutige Antwort liefern. Stattdessen regt das Theaterstück dazu an, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Naturheilkunde im Unterricht - als komplementäre Pflegemaßnahmen oder für den privaten Einsatz

Vergangenen Montag befasste sich die Klasse 3BFP3 mit Pflanzen und Kräutern im Rahmen eines Naturheilkunde-Tags unter Leitung ihrer Lehrerin und Kräuterpädagogin Sabine Hollenstein. Neben einer kurzen theoretischen Einführung war es vor allem das Ziel, verschiedene Pflanzen und ihre Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen. Dazu ging es gemeinsam nach Schmidsfelden im Kreuzthal, wo die Auszubildenden zunächst Pflanzen kennenlernten, um sie anschließend zu sammeln. Mit den gesammelten Pflanzen, Blüten und Kräutern wurden dann verschiedene Produkte in der Schule hergestellt, die die Auszubildenden auch mit nach Hause nehmen durften.
Das Ergebnis diesen Tages waren ein Minzöl gegen Kopfschmerzen, eine Ringelblumen- und eine Holunderblütensalbe, ein Hustensirupansatz aus Spitzwegerich sowie ein gemeinsames Mittagessen mit selbstgemachter Kräuterbutter, Kräuterquark, einem Kräutertee und frisch gebackenem Brot.

Schüler der 1BFAVE besuchen das elektrotechnische Museum in Leutkirch

Am Dienstag, den 11.07. machte die 1BFAVE einen Ausflug in das elektrotechnisches Museum, Leutkirch. Der Museumsleiter, Herr Stör, gab eine spannende und lustige Führung durch die Ausstellung, welche ca. 4000 Geräte umfasst. Interessant ist, dass die meisten Geräte auch noch funktionieren. So konnten die Schülerinnen und Schüler, die den Schwerpunkt Elektrotechnik haben, die Geschichte und den Fortschritt der Elektrotechnik hautnah erleben. Sie haben sich im Rahmen der Führung mit der Entwicklung von Waschmaschinen, Telefonen - von der Kurbel, die Wählscheibe und die Tastentelefone, die alle über eine mechanische Vermittlungsstelle verbunden sind und dadurch auch ausprobiert werden konnten, bis hin zu den ersten Mobiltelefonen - befasst. Danach ging es mit den Bügeleisen und Staubsaugern weiter. Im „Kino“, welches über echte Kinositze verfügt, wurden Filmgeräte gezeigt und sogar alte Filme vorgeführt. Am Ende ging es zu den Musikabspielgeräten, bevor die Flipperautomaten und die Jukebox - alle noch funktionstüchtig - ausgiebig getestet werden konnten.
Der Besuch wurde mit dem gemeinsamen Grillen auf der Wilhelmshöhe abgerundet.

Preisverleihung duale Ausbildung

Zwei Preise „Duale Ausbildung“ des @landkreis.ravensburg gehen an Auszubildende der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch

Bei der Preisverleihung „Duale Ausbildung“ des Landkreis Ravensburg im Schloss Achberg erhielten zwei Auszubildende der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch jeweils den Preis „Duale Ausbildung“ von Landrat Sievers überreicht.

In der Kategorie „Gesundheit, Soziales und Pflege“ wurde die Auszubildende Simone Soltysik geehrt. Sie schließt die Ausbildung zur Pflegefachfrau ab. Der Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch, Heinz Brünz, hob in seiner Laudatio das besondere Engagement von Simone Soltysik während der Ausbildung in der Schule und dem Ausbildungsbetrieb AFIM (Ambulante Fach- und Intensivpflege Memmingen) hervor.

In der Kategorie Handwerk wurde Tim Springer geehrt. Er ist Auszubildender im Bereich Bau und schließt seine Ausbildung aktuell als Hochbaufacharbeiter im Ausbildungsbetrieb Otto Birk Bau GmbH in Aitrach ab. In seiner Laudatio hat der Präsident der Handwerkskammer Ulm, Joachim Krimmer, das Engagement von Tim Springer als Ausbildungsbotschafter für die Baubranche gewürdigt.

Bei der Preisverleihung werden Auszubildenden in verschiedenen Ausbildungskategorien, die in Schule und Betrieb ein herausragendes Engagement und besondere Leistungen erbringen, gewürdigt.

Gratulation zum bestandenen Berufsschulabschluss

Alle 48 Prüflinge verschiedener Ausbildungsberufe im Metall-, Bau- und Kraftfahrzeugbereich haben den schriftlichen Teil der Sommerabschlussprüfung 2023 erfolgreich bestanden. Dazu gratulieren die Lehrer*innen der Geschwister-Scholl-Schule und wünschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben und alles Gute für die Zukunft.Abschluss Berufsschule 22,23 Foto 1

Abschluss BS 22,23 Bild 2

Auszeichnung für die Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtages

Für die rege Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg erhielt die Geschwister-Scholl-Schule eine Auszeichnung Landtags.
Der Schülerwettbewerb will junge Leute auf Politik neugierig machen und sie zu kritischem und tolerantem Engagement für die Demokratie anspornen, was wir als Schule teilen.
Beim diesjährigen Wettbewerb zum Motto: „komm heraus, mach mit“ belegten vier unser SchülerInnen den zweiten Platz und acht SchülerInnen den dritten Platz.

Geschwister-Scholl-Schule schließt Bildungspartnerschaft mit Waldner

Die Geschwister-Scholl-Schule schloss im März einen Bildungspartnerschaftsvertrag mit dem Technologieunternehmen Waldner in Wangen. Waldner ist ein global agierendes Großunternehmen, das in vielen Branchen aktiv ist. Die Firma Waldner entwickelt und produziert Abfüllanlagen, Prozessanlagen, Labore, Gebäudetechnik und Lernräume für die Bereiche Ernährung, Gesundheit und Bildung. Weltweit arbeiten 1600 Mitarbeiter für das global tätige Unternehmen. 1100 davon sind am Hauptsitz der Firma in Wangen beschäftigt, darunter auch 90 Auszubildende in 15 verschiedenen Berufen im kaufmännischen, technischen und gewerblichen Bereich. Auch ein duales Studium ist bei dem Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen möglich, so beispielsweise zum Bachelor in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Maschinenbau, Holztechnik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Elektrotechnik. Die Bildungspartnerschaft mit der Firma Waldner ermöglicht es jungen Menschen an der Geschwister-Scholl-Schule ein regional ansässiges Technologieunternehmen kennenzulernen und sich in der Fülle der möglichen Ausbildungsberufe und Studiengänge beruflich zu orientieren. Praktika und Betriebsführungen, Berufspräsentationen und Expertenvorträge an der Schule ermöglichen den Schülern einen ersten Kontakt zur Arbeitswelt, die Möglichkeit Berufserfahrungen zu sammeln, in unterschiedliche Bereiche hineinzuschnuppern, Kontakte für ihr späteres Berufsleben zu knüpfen und sich für ein bestimmtes Berufsfeld zu entscheiden. Die Bildungspartnerschaft mit der Firma Waldner ist bereits die zehnte Kooperationsvereinbarung, die die Schule unter Leitung von Heinz Brünz mit einem Unternehmen der Wirtschaft abschließt.

Teresa Halder, Fa. Waldner und Heinz Brünz, Schulleiter GSS

Geschwister-Scholl-Schule schließt Bildungspartnerschaft mit Center Parcs Allgäu

Das Center Parcs Allgäu und die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) in Leutkirch haben Ende Februar eine lange Jahre vorbereitete Bildungspartnerschaft geschlossen. Heinz Brünz, Schulleiter der GSS und Andrea Nestle, General Manager bei Center Parcs unterzeichneten jüngst die Kooperationsvereinbarungen.

Ziel der Bildungspartnerschaft ist es, jungen Erwachsenen bereits während ihrer Schulzeit die Chance zu bieten, mit Unternehmen in Kontakt zu treten, in verschiedene Branchen hineinzuschnuppern, in Praktika praxisnahe Erfahrungen zu sammeln und sich schließlich für eine Ausbildung oder einen bestimmten Beruf zu entscheiden. Die Bildungspartnerschaften sind damit ein wichtiger Schritt für die Berufsorientierung junger Menschen. Sie vernetzen Schule und Arbeitswelt und fördern gleichzeitig den zukünftigen Unternehmensnachwuchs.

Mit dem Center Parcs Allgäu konnte die Geschwister-Scholl-Schule einen Großbetrieb in der Tourismusbranche als Bildungspartner gewinnen. Auf 184 Hektar bietet das Center Parcs Allgäu Familien- und Erlebnisurlaub in der Natur und damit eine Vielfalt an möglichen Ausbildungsberufen, Tätigkeitsfeldern und Jobs. Mit seinen Partnerunternehmen zählt das Unternehmen um die 800 Mitarbeiter. Bereits jetzt bilden Center Parcs und sein Partner Areas zum Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit, zum Fachangestellten für Bäderbetriebe, zum Restaurantfachmann/-frau, zum Koch/Köchin sowie in den Bereichen der Hauswirtschaft, im Tourismusmanagement und in der Systemgastronomie aus. Auch das praktische Jahr als Erzieher/in kann im Center Parcs Allgäu abgeleistet werden. Zukünftig sollen auch in den Bereichen Technik und Grünpflege sowie Büromanagement und Elektrik ausgebildet werden.

Das Center Parcs Allgäu ist das neunte regionale Unternehmen, das mit der GSS Leutkirch eine Bildungspartnerschaft eingeht, um für einen reibungslosen Übergang von der Schule ins Berufsleben zu sorgen.

Heinz Brünz, Schulleiter der GSS und Andrea Nestle, General Manager bei Center Parcs Allgäu

Ein Tag zur Nachhaltigkeit an der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch

 

Gleich zu Schulbeginn gab es in einigen Klassen ein gemeinsames Frühstück nach den Kriterien der Regionalität und verschiedener Biosiegel. Die Schülerinnen stellten ihre mitgebrachten Lebensmittel vor: „Wo kommen die Äpfel her, wie wurde der Kaffee produziert, welches Mehl verwendet der Bäcker?“

In der Elektrowerkstatt konnten mitgebrachte defekte Geräte unter fachkundiger Anleitung repariert werden „Kaffeemaschinen gehören zu den schwierigen Aufgaben, aber auch das bekommen wir hin“ so Manfred Stöhr. Auch Winkelschleifer oder Spielkonsolen wurden in dieser von der Elobaustiftung geförderten Aktion wieder zum Laufen gebracht.

Eine Klasse sorgte mit veganen Pizzaschnecken und Müsliriegeln für den kleinen Snack zwischendurch. Die Kleidertauschbörse fand ebenfalls regen Zuspruch „Tauschen statt Wegwerfen“ war hier das Motto wie auch in der kleinen Schneiderei, wo mitgebrachte Textilien wieder ein neues Outfit bekamen.

In der „Stadt der Zukunft“ wurden Visionen für ein gelingendes künftiges Zusammenleben entwickelt und auch ganz praktisch Mülleimer ansprechend gestaltet oder plastikfreies Vogelfutter mit Hilfe von Fichtenzapfen selbst hergestellt

Maria Hönig, von Demokratie Leben und Fabian Mroz, ein Musiker aus Leutkirch, gaben praktische Tipps, wie wir Netzwerke schaffen und gemeinsame Schritte für den Klimaschutz vor Ort organisieren können.  Bei „Mobilität auf dem Land“ war Weiterdenken gefordert, hier konnten mit den „WeltfairÄnderern“ Ideen für Jugendliche im ländlichen Raum entworfen werden.

Wer mehr wissen wollte, konnte sich z.B. über die in verschiedenen Cremes und Kosmetika verwendeten Stoffe und ihre Wirkung informieren

Zu Mittag gab es einen „Feuertopf“, der aus geretteten Lebensmitteln gekocht wurde und im Cafe‘ wurde fair Gehandeltes verkauft. Erfahrungen aus der Praxis eines Biogärtners und spannende Erkenntnisse aus dem Öko-Landbau vermittelte Roland Palm-Kiefl.

Exkursionen in die Stadt zum „Unverpackt-Laden“ oder ein Happening der Kunstschule Sauterleute rundeten das Programm ab.

Das Ziel, den Blick für Möglichkeiten der Nachhaltigkeit zu schärfen und in die Schule zu integrieren wurde sicher erreicht.

Abschlussfeier KFZ-Servicetechniker

(Von links: Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Ravensburg: Franz Moosherr, Lehrer GSS: Helmut Kieble, Teilnehmer, Schulleiter: Heinz Brünz)

Elf erfolgreiche KFZ-ServicetechnikerInnen

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch in ihren modern eingerichteten Kfz-Werkstätten in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Ravensburg einen Weiterbildungslehrgang zum Kfz-Servicetechniker.

Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung in über 300 Unterrichtseinheiten an bis zu zwei Abenden in der Woche haben nun die Absolventen und eine Absolventin ihre Zeugnisse erhalten.

Neben dem Schwerpunkt der Vermittlung von Fachkenntnissen in der Kfz-Technik stand auch die Kommunikation mit dem Kunden im Mittelpunkt der Ausbildung.

Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten Kfz-Innungsbezirk Bodensee-Oberschwaben sowie aus dem benachbarten Bayern.

Als Lehrgangsbester wurde Herr Marc Spieler aus Scheidegg geehrt, der ein Geschenk von der Kreishandwerkerschaft Ravensburg erhielt.

Mit dem erfolgreichen Abschluss zum/zur Geprüften Kfz-Servicetechniker/in sind die Absolventen und Absolventin für die Diagnose, Reparatur und für das Kundenservicemanagement hochqualifiziert. Diese Ausbildung wird auf den praktischen Teil (Teil I) der Meisterprüfung im Kfz-Techniker-Handwerk angerechnet.

Weihnachtstrucker 2022

Die Schüler und Lehrer der GSS Leutkirch haben auch dieses Jahr wieder bei der sogenannten Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter mitgemacht. Wie jedes Jahr sammeln die Johanniter in der Vorweihnachtszeit Pakete für hilfsbedürftige und notleidende Menschen in Südosteuropa und auch in Deutschland.

Damit die richtigen Dinge in den Spendenpäckchen landen, haben die Johanniter eine Liste der dringend benötigten Lebensmittel und anderen Gegenstände erstellt. Neben Grundnahrungsmitteln wie Nudeln, Reis, Mehl und Zucker und Mitteln des täglichen Bedarfs wie Seife, Shampoo, Zahnbürsten und Zahnpasta stehen auch Schokolade und Kekse auf der Liste. Auch ein Geschenk für Kinder wie beispielsweise ein Malbuch und Malstifte dürfen nicht fehlen. All diese Dinge haben die Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen untereinander aufgeteilt, fleißig gesammelt und in Päckchen verpackt.

Insgesamt 35 solcher Pakete wurden seit Anfang Dezember bei den Organisatoren der SMV Hilal Pinar, Leoni Ruppel und Luis Kistler abgegeben. Alle hoffen, dass die Familien, an die die Päckchen verschickt werden, auch dieses Jahr ein frohes Fest haben werden.

Berufsschulabschlussprüfung

Endlich geschafft. Wir gratulieren. Alle 82 Prüflinge haben die schriftliche Berufsschulabschlussprüfung bestanden. Für die anstehenden praktischen Prüfungen wünschen wir Euch viel Erfolg. Alles Gute auf Eurem weiteren Lebensweg. Eure Lehrer der GSS-Leutkirch.

Respekt stoppt Gewalt

Orange the World- unter diesem Motto ruft die UN seit 2008 zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf. 16 Tage lang werden weltweit Gebäude orange beleuchtet, tragen Menschen als Zeichen der Solidarität orangene Kleidung und machen große und kleine Aktionen auf dieses drängende Thema aufmerksam.

... auch die GSS beteiligt sich ...

DKMS - Wir besiegen Blutkrebs

Liebe GSS,

im Namen der DKMS möchten wir uns für die Durchführung der Regestrierungsaktion bedanken. Zum wiederholten Male hat sich die Schule in besonderer Weise für Blutkrebspatient:innen eingesetzt. Wir freuen uns daher sehr, der Schule unser DKMS Schulsiegel als Zeichen unserer Anerkennung für das nachhaltige Engagement überreichen zu dürfen.

Mit diesem Schulsiegel sagen wir DANKE

DKMS

La caficultura en Urlau - una exursión a la "Genussmanufaktur"

Fuimos 15 personas del curso español 13 (SG 13B, TGG13) que habían visitado el 10 de noviembre de 2022 la Genussmanufaktur en Urlau.

Primero hicimos una visita guiada para conocer todos los artesanos de la Genussmanufaktur y soprendente habían bastantes :-) Conocimos a los cerveceros, al panadero, a la quesería, a la compañía textil del Finkhof, a la Gin-manufactura y a la alfarería dónde admiramos los aretes hermosos.

Al final estuvimos en la MUTmacher-Kaffee y aprendimos de Maria y Thomas Zimmermann mucho sobre como el café está cultivado.

Maria nos hablaba que reciben su café de Colombia, Guatemala y también de Brazil. Estábamos bien maravillados cuando Maria nos había contado que por un kilo de café se necesita 5.000 granos de café. Es bastante y así uno se puede entender porque el café es un producto de lujo y cuesta algo más que solamente 3 o 4 Euros.

Para nosotros era tan interesante que estámos seguros que volvimos otra vez un día.

(texto: Sra. Bodenmüller, Bild: Ingrid Bodenmüller)

 

Auf dem Bild von links nach rechts:

Isabel, Simone, Kiara, Myriam, Fiona, Nadine, Florian, Leona, Sra. Bodenmüller, Emil, Hilal, Lara, Ira, Anne, Philipp, Tizian

Erzieher der GSS Leutkirch erleben Museumspädagogik

Abschlussjahr besucht MEWO Kunsthalle in Memmingen
Angehende Erzieherinnen und Erzieher der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch erlebten in der MEWO Kunsthalle in Memmingen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einen museumspädagogischen Tag zur Ausstellung „Vom Aussterben bedroht“. Das Team der MEWO Kunsthalle bereitete für den Abschlussjahrgang der Fachschule für Sozialpädagogik einen interessanten und professionell durchgeführten Tag vor. Schwerpunkt des Tages war, wie man Kindern und Jugendlichen Kunst auf kreative, spannende Weise nahebringen kann. In Kleingruppen eingeteilt erlebten die Schüler Führungen durch die Ausstellung, den Besuch des Kinderkunstlabors zum Thema „Blau“ und Workshops, in denen praktisch gearbeitet wurde. Zum Abschluss stellten sich die Schüler und Lehrer zum Kunstprojekt „The Cast Whale“, dem lebensgroßen Abguss eines Buckelwals, zum Gruppenfoto im Innenhof auf. (Text: Judith Brand-Kocher, GSS Leutkirch)

Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch - Abitur 2022

96 Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Leutkirch feierten am Dienstag, 05 Juli 2022 den Erhalt ihrer allgemeinen Hochschulreife in der Festhalle Leutkirch.

65 Abiturientinnen und 31 Abiturienten der sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Profile sowie der technischen Profile Gestaltungs- und Medientechnik, Mechatronik und Informationstechnik erhielten in festlichem Rahmen am 05. Juli 2022 ihre Abiturzeugnisse feierlich überreicht.
Die drei Besten waren Sarah Burger mit 1.0, Alexandra Müller mit 1.1 und Luisa Hermann mit 1.2.

Absolventinnen und Absolventen des Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums:

Klasse SG13A: Leonie Baldauf, Daniela Benzinger, Pauline Bummele, Nicole Czirbus, Felicia Dreher, Sina Fässler, Nele Fetsch, Susanne Franke, Anna Gebhardt, Naomi Götz, Michelle Phyllis Haseitl, Luisa Hermann, Marvin Hertweck, Nikola Holz, Selena Kohler, Thea Maria Krug, Chantal Piersciecki, Sarah Thebs

Klasse SG13B: Antonia Ehrmann, Sofie Amanda Geser, Sophia Härle, Jara Herbst, Emma Heuser, Isabeau Hüther, Lennard Hutter, Bianca Jahn, Ellen John, Nadine Klaiber, Lena Kling, Hanna Krauß, Alisha Lengsfeld, Amelie Mayer, Amber Anna Miller, Alexandra Müller, Melike Öz, Verena Schwarz, Yassin Ziller

Klasse SG13C: Laura Baldauf, Emma Fetscher, Adelina Mayer, Aileen Michalski, Florend Murati, Richard Richter, Silvia Sauter, Elena Sauter, Christina Schirmer, Laura Schmid, Anika Schön, Leonie Schuwerk, Julian Simion, Amelie Strasser, Vivien Ulman, Marvin Widler, Denis Widler, Hanna Zimmermann

Preis: Alexandra Müller, Luisa Hermann, Ellen John, Felicia Dreher, Adelina Mayer, Elena Sauter, Laura Schmid, Nadine Klaiber, Hannah Kraus

Lob: Thea Maria Krug, Christina Schirmer, Isabeau Hüther, Leonie Baldauf, Amelie Mayer

 

Absolventinnen und Absolventen des Technischen Gymnasiums mit den Profilen Gestaltungs- und Medientechnik, Informatik und Mechatronik:

TGG13: Charlotte Barensteiner, Ramona Buffler, Emilia Heilig, Rosa Herzner, Vanessa Huber, Nina Köcheler, Maxim Lang, Davide Moreira, Sina Prestel, Valdrit Preteni, Alina Röck, Franziska Sauter, Sarah Schneider, Kién Schwingeler, Johanna Veser, Amy Weigelt, Marie-Luise Zugmaier

TGI13: Mahmut Aktas, Maxima Baumgärtner, Nikolas Bodenmüller, Sarah Burger, Giorgio Mario Dodaro, Johanna Ertel, Jamie Fisher, Aischa Carla Gegenbauer, Thomas Hädicke, Dennis Hanrieder, Luca Hiemer, Jadranko Jurkovic, Konstantin Matern, Samantha Modrey, Lisa Johanna Rauh

TGM13: Jorden Bachmann, Tim Bodenmüller, Konstantin Exler, Donat Gavazi, Leonas Pfeiffer, Julian Reisacher, Daniil Sergeev, Ismael Karim Weiß, Noah Wennheller, Moana Wiest

Preis: Sarah Burger, Johanna Frida Ertel, Thomas Hädicke, Johanna Veser, Rosa Herzner, Tim Bodenmüller, Lisa Johanna Rauh, Sina Prestel, Jamie Fisher

Lob: Nikolas Bodenmüller, Sarah Schneider, Donat Gavazi, Nina Köcheler, Maxima Baumgärtner, Charlotte Barensteiner

 

Sonderpreise:

Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG-Preis) 2022: Thomas Hädicke

Keramos GMBH Industrie-Förderpreis 2022: Sarah Burger

Heidehof Stiftung Abiturpreis Pädagogik & Psychologie 2022: Müller Alexandra

Landeszentrale Politische Bildung (GGK) Abiturpreis 2022: Thomas Hädicke

Förderverein GSS Sozialpreis 2022: Thomas Hädicke

54 Schülerinnen und Schüler machen Abschluss im Bereich Metall und Bau

54 Schülerinnen und Schüler aus den gewerblichen Berufen Metall und Bau haben jüngst ihren Abschluss an der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch gemacht. Dabei wurden in mehrtägigen Prüfungen neben den fachtheoretischen Fähigkeiten auch die allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskunde abgeprüft. Nach Bestehen der praktischen Prüfungen haben die Schüler nach drei Jahren Ausbildung ihr Ziel der abgeschlossenen Berufsausbildung erreicht und erhalten ihren Gesellenbrief. Die Geschwister-Scholl-Schule gratuliert allen Schülerinnen und Schülern zum erfolgreichen Bestehen und wünscht ihnen viel Erfolg für ihre private und berufliche Zukunft.

Mal was anderes...

... haben Schülerinnen und Lehrerinnen der 1 BKSP der Fachschule für Sozialpädagogik am 10. Mai 22 im Rahmen der „Inklusionstage Ravensburg“ erlebt.

Gemeinsam mit Beschäftigten und Fachkräften der Leutkircher Werkstatt der Stiftung Liebenau (Liebenau Teilhabe) hatten 11 Schülerinnen und ihre Lehrerinnen Nina Edelbruck und Petra Schick Holzstelen kunterbunt gestaltet.

Bei schönstem Sonnenschein konnte die Aktion im Garten der Werkstatt stattfinden, wo es nach einer herzlichen Begrüßung durch Isabella Burgey-Meinel, der Bereichsleitung Arbeit und Bildung der Liebenau Teilhabe, und einer kurzen Einführung durch Kunsttherapeutin Svenja Grund direkt tatkräftig ans Werk ging.

In kleinen Arbeitsteams wurde kreativ und konzentriert gestaltet, aber auch viel erzählt und gelacht. Bald war nichts mehr davon zu spüren, dass hier Menschen zusammenkamen, die sich in ihrem Alltag nur selten begegnen. In den Arbeitspausen wurde von der Werkstatt mit selbstgebackenen Waffeln für eine leckere Stärkung gesorgt und es wurden viele angeregte Gespräche geführt.

Dieses Erleben eines selbstverständlichen Miteinanders, das im Unterricht der angehenden Erzieherinnen ja vor allem theoretisch betrachtet wird, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Inklusion.

Da die Schülerinnen ihre Praktika überwiegend in Kindertageseinrichtungen absolvieren, war es für sie außerdem ein spannender Einblick in einen anderen Arbeitsbereich, den sie gerne ein weiteres Mal erleben wollen. Auch die Beschäftigten und Fachkräfte der Werkstatt freuen sich auf zukünftige gemeinsame Aktivitäten.

Die entstandenen Werke werden auch eine Zeit lang bei uns an der GSS zu bewundern sein.

(Nina Edelbruck)

Pädagogik wird Raum

Bei einer Projektarbeit der Klasse 3 BKSP 2 galt es folgenden Auftrag zu erfüllen: in einem vorgegebenen Außengrundriss eines Kindergartens im Maßstab 1:50 sollte die Innenarchitektur für 50 Kinder und ihre Erzieher*innen geplant werden. Dabei mussten die zwei Gruppen der Klasse sowohl die gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen als auch ein ansprechendes Raumprogramm erarbeiten. Anforderungen der Bildungs- und Entwicklungsfelder des Orientierungsplanes wie beispielsweise „Körper“, „Sinne“ oder „Denken sollten ebenfalls in die Planung der Räume eingehen. Denn „Architektur und Pädagogik gehören zusammen!“, so Dr. Hartmut Neuschwander, Klassenlehrer der 3BKSP2 (PIA). Zusatzaufgabe war, eines der Zimmer als dreidimensionales Modell zu bauen.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: es sind vorbildliche, aber zugleich auch realistische Vorschläge entstanden, die sich vor bestehenden Einrichtungen nicht zu verstecken brauchen.

Präventionstheater zum Thema "Chancen und Gefahren des Internets"

Für sechs Klassen der Berufsfachschule für Berufsvorbereitung kam das Stuttgarter Mitmachtheater "Wilde Bühne" an die Schule. Die Aufführung wurde unterstützt vom Förderverein der Schule und finanziert über "Demokratie leben" des Landkreises Ravensburg.

In der zum Theatersaal umfunktionierten Aula, kam mit „Helden im Netz“ ein Theaterstück zur Aufführung, in dem es um die Gefahren und das Suchtpotential des Internets ging. Der Protagonist des Stückes, Max, ist ein ganz normaler Jugendlicher. Natürlich spielt er manchmal Computerspiele, aber er macht auch Sport und ist Mitglied in einer Band. Als seine Freundin mit ihm Schluss macht, flüchtet er sich in die digitale Welt. Schritt für Schritt isoliert sich Max von seinen Freunden und seiner Familie und gleitet in die Computersucht ab. Am Ende steht er ganz alleine da. Aus einem normalen Jugendlichen ist ein Suchtkranker geworden.

Die Schauspieler der "Wilden Bühne", einem Verein ehemaliger Suchtbetroffener, setzen in ihren Theateraufführungen das Thema Sucht und Abhängigkeit durch ihre persönlichen Erfahrungen authentisch in Szene. Sie bringen im weitesten Sinne ihr eigenes Lebensschicksal auf die Bühne. In den Workshops, an denen die Schüler im Anschluss an das Theaterstück teilnahmen, teilten die Mitglieder des Vereins jedoch auch ihren schwierigen Weg aus der Sucht und wollten so zur kritischen Diskussion über Medienkonsum anregen und zur Suchtprävention beitragen. Diesen Teil fand eine der teilnehmenden Schülerinnen „voll cool, weil es eine andere Perspektive ist. Das hat mehr gebracht, als wenn Lehrer einen Vortrag halten. Es war richtig spannend zu hören, wie sie sich selbst wiedergefunden haben.“

 

Juniorenfirma verkauft nachhaltige Snacks im Fair-o-mat

Schülerinnen der Fachschule für Sozialpädagogik fanden sich im letzten Schuljahr im Wahlpflichtfach „Bildung für Nachhaltige Entwicklung/Juniorenfirma“ zusammen, um in einem Projekt eine nachhaltige Möglichkeit zu erarbeiten, dass Schüler und Lehrer an der GSS die Möglichkeit bekommen, fair und nachhaltig produzierte Snacks zu kaufen. Nach ausgiebiger Recherche entschieden die Schülerinnen und Lehrerinnen, dass die nachhaltigste Möglichkeit ein fair-o-mat ist. Dieser wird ressourcenschonend aus einem gebrauchten Automaten auf die Bedürfnisse der Käufer umgebaut. Er funktioniert rein mechanisch und benötigt keinen Strom. Mit der Stiftung der Volksbank Allgäu-Oberschwaben fanden sie große Resonanz für dieses nachhaltige Projekt und damit einen Sponsor, der umgehend die Finanzierung von 4000 Euro zusagte. Die Schülerinnen und ihre betreuenden Lehrerinnen Gabi Geiger und Judith Brand-Kocher haben sich verpflichtet, ausschließlich fair produzierte Lebensmittel im Automaten zu verkaufen. Der Automat konnte vom Team mit Unterstützung von Hausmeister Reinhard Steinle und dem Kollegen Anton Netzer aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Die Produkte aus dem fair-o-mat werden von der Schulgemeinschaft sehr gut angenommen. Alle Beteiligten freuen sich und sind stolz, dass das Projekt während des Lock-Downs durch viel Engagement der vier Schülerinnen zum Erfolg geführt hat. Zur Übergabe und Inbetriebnahme des Fair-o-mats war stellvertretend Stiftungsvorstand Joachim Krimmer von der Stiftung der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG und Fr. Schädle von der Volksbank Allgäu-Oberschwaben anwesend. "Wir unterstützen dieses sinnvolle Projekt sehr gerne, da es neben den reinen Bildungsthemen zusätzlich Werte wie nachhaltiges Handeln und Verantwortung vermittelt“, sagte J. Krimmer. Dank der großzügigen Spende kann der Betrieb von Schülern der nachfolgenden Klassen im Wahlpflichtfach „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ weitergeführt und als Juniorenfirma betrieben werden.
Beteiligte Schülerinnen: Amelie Gerster, Julia Heine, Nadine Ochs, Maria Oecknick
hintere Reihe v.l.n.r.: Berthold Miller, Gabriele Geiger, Judith Brand-Kocher, Heinz Brünz (Schulleiter GSS), Joachim Krimmer (Stiftungsvorstand VBAO)

Pflegeschüler besuchen das Schwäbische Bauernhofmuseum

Im Rahmen des Unterrichtes an der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch besuchten die Schüler des ersten Ausbildungsjahres der generalistischen Pflegeausbildung das Bauernhofmuseum in Illerbeuren.

Die Auszubildenden begaben sich auf eine Reise in die frühere Lebenswelt der Menschen im Allgäu. Bauernhöfe, Werkstätten, Stallungen, Gärten und Felder erlaubten einen Blick in die Vergangenheit. Da viele der Schüler in Senioreneinrichtungen tätig sind, war es besonders spannend, unter fachkundiger Führung einen Eindruck von der Lebenswelt „ihrer“ Bewohner zu bekommen. Viele Geschichten und Anekdoten machten die Führung sehr kurzweilig.

Am Ende des Tages wartete noch eine Überraschung auf die Auszubildenden: sie sollten eigene Butter herstellen. Nach anfänglicher Skepsis hatten alle viel Spaß, besonders als es daran ging, die eigene Butter mit einem Stück frischem Bauernbrot zu probieren. Durch das herrliche Wetter wurde der gelungene Tag abgerundet.

Weihnachtstruckeraktion - Weihnachtspakete für Kinder

Alljährlich werden Anfang Dezember im SMV Raum von verschiedenen Klassen und Lehrern Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder in Albanien, Bosnien, Bulgarien, der Ukraine und Rumänien gesammelt.

Ein Teil der Geldspenden wurde dieses Jahr auch an die Hochwasseropfer in Deutschland verteilt.

Eine Woche lang haben die verantwortlichen Schüler der Weihnachtstruckeraktion darunter Leoni Ruppel, David Dentler, Nicole Czirbus, Kai Rebstock, Aaron Biebel, Maurice Baumann, Florian Rau, Hilal Pinar und Luis Kistler sich bemüht, dass alle Pakete vollständig abgegeben und gesammelt werden konnten.

Am Ende waren es knapp 40 Pakete, die die GSS Leutkirch verlassen haben, was wiederum zu strahlenden Gesichtern aller Beteiligten führte.

 

 

(Text: Stefanie Bodenmüller)

Clip Contest 2021

Der diesjährige Clip Contest stand unter dem Motto „Zuversicht“. Im GMT-Unterricht (Gestaltungs- und Medientechnik) der Klasse TGG11 erstellten die Schülerinnen und Schüler in Einzel- oder Gruppenarbeit verschiedene Video-Clips mit einer Länge von ca. 100 Sekunden. Am 12. November fand die Verleihung in der Festhalle Leutkirch per Livestream statt. Insgesamt wurden 13 Video-Clips eingereicht.

In der Klasse TGG11 gab es 4 Preise:

Preis für Spezialeffekte – Daniel Przeliorz
Preis für Vielfalt – Franziska Nohr, Luis Jaax und Noah Dennig
Preis für Kreativität – Johannna Bubek und Lilli Kickner
Publikumspreis – Johanna Bubek und Lilli Kickner

 

Schüler leiten Schüler an – praktische Ausbildung mal ganz anders

Die WeiterbildungsteilnehmerInnen der Weiterbildung zur „Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit“ eines Wohnbereiches (FHAPTL) werden im Rahmen der Weiterbildung auch zu Praxisanleiter*innen fortgebildet. Im Zuge des Unterrichtes in Berufs- und Arbeitspädagogik wurde jetzt das Projekt „Schüler leiten Schüler an“ durchgeführt: Der Weiterbildungskurs leitete die Auszubildenden des ersten Lehrjahres der generalistischen Pflegeausbildung zum Thema „Prophylaxen in der Pflege“ praktisch an. Im Unterricht wurde dieses Projekt inhaltlich und methodisch vorbereitet, indem in Gruppen verschiedene Möglichkeiten der praktischen Anleitung erarbeitet wurden; die Auszubildenden des ersten Lehrjahres wurden parallel dazu zum Thema Prophylaxen von ihren Lehrer*innen unterrichtet.

An einem Vormittag trafen die Klassen schließlich aufeinander. Nun galt es, Thromboseprophylaxestrümpfe anzuziehen, eine atemstimulierende Einreibung zu machen oder das Positionieren eines Menschen im Bett zur Dekubitusprophylaxe zu üben. Auch bei den Themen Kontrakturenprophylaxe und „ein Bewegungsangebot zur Thromboseprophylaxe“ konnten die Auszubildenden ihr theoretisch erlerntes Wissen in praktischen Übungen umsetzen. Die Weiterbildungsteilnehmer*innen zeigten ausgesprochen professionelle Anleitungen auf einem der Klasse zugeschnitten Niveau.

Die Angeleiteten hatten zunächst Bedenken und „Respekt vor den Großen“. Die Bedenken legten sich aber schnell. Sie schätzten den respektvollen Umgang der Anleiter*innen mit ihnen und schon nach kurzer Zeit wurden Fachgespräche über die einzelnen Themen geführt.

Die Weiterbildungsteilnehmer*innen empfanden diese Art von Unterricht als sehr gewinnbringend, hatten sie doch Gelegenheit innerhalb kurzer Zeit zwanzig SchülerInnen in ihren unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Wissensständen kennenzulernen und anzuleiten.

Auch die Rückmeldungen der Auszubildenden waren rundum positiv: „aufregend, spannend und eine voll coole Sache“ bemerkte eine Schülerin bei der Reflexion - und das trifft es wohl ganz gut.

 

Im nächsten Schuljahr wird es ganz sicher wieder das Projekt „Schüler leiten Schüler an“ geben.

 

(Frank Adem Stucke, im Juli 2021)

 

Arbeit in Kleingruppen

Drehung im Bett

Kontrakturenprophylaxe Hand

Thrombosestrümpfe anziehen

Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch - Abitur 2021

 

99 Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Leutkirch feierten am Wochenende den Erhalt ihrer allgemeinen Hochschulreife unter Einhaltung aller Hygienevorschriften in der Festhalle Leutkirch.

62 Abiturientinnen und 37 Abiturienten der Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Profile sowie der technischen Profile Gestaltungs- und Medientechnik, Mechatronik und Informationstechnik erhielten in festlichem Rahmen am 16. Juli 2021 Ihre Abiturzeugnisse feierlich überreicht.
Die drei Besten waren Jannik Laumann mit 1.0, Larissa Ziegler mit 1.0 und Christina Mösle mit 1.2.

Alphabetische Reihenfolge der Absolventinnen und Absolventen des Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums:

 

SG 13 Schüler*innen: Aichele Lisa, Aygördü Yaren, Baur Julia, Berkmann Elena, Böss Luca-Sarah, Braun Joana, Bufler Emely, Burghart Lena, Chebli Zahraa, Dentler Selina, Deussl Robin, Erata Liyanur Sema, Forster Luisa, Gerwik Jelena, Glowatzki Viola, Goldbach Jennifer, Grimm Michelle, Gropper Jasmin, Hayer Annalena, Hemmerle Leonie, Herkommer Mathilda Marie, Hermann Sarah, Herz Selina, Ivanova Desislava, Kaya Burcu, Kellenberger Lilli, Krug Daniela, Macht Anna, Maierhofer Jakob, Marks Louis, Neudeck Jonas, Poggemann Mathis, Prinz Miriam, Prinz Samuel, Rama Nora, Räth Michael Xaver, Riedle Jolina, Robe Emma Louise, Rock Zacharias, Roth Elisabeth Marie, Ruchte Hanna, Salija Ramon, Scharnagl Nadine, Schneider Lee-Ann, Schönenberger Caleb, Schubart Annalena, Schwarz Nora, Ulrich Melina, Vollmar Antonia Paula, Walter Natalie, Weiler Leonie, Weishäupl Johanna, Weiß Janina, Widler Chiara Marie, Wurster Beatrice, Ziegler Larissa, Zinser Anna

Preis: Larissa Ziegler, Mathilda Marie Herkommer, Leonie Hemmerle, Anna Zinser

Lob: Miriam Prinz, Selina Herz, Emma Louise Robe, Melina Ulrich, Annalena Hayer, Beatrice Wurster

 

Sonderpreise:

Scheffel-Preis 2021: Larissa Ziegler

Heidehofstiftung: Mathilda Herkommer

Bischof-Sproll-Preis 2021: Anna Zinser

Sozialpreis Förderverein Geschwister-Scholl-Schule: Antonia Vollmar, Mathilda Herkommer

 

Alphabetische Reihenfolge der Absolventinnen und Absolventen des Technischen Gymnasiums mit den Profilen Gestaltungs- und Medientechnik, Informatik und Mechatronik:

TG 13 Schüler*innen: Bernard  Anouk, Bitz Ariane, Brandau  Jana, Brinkmann  Simon, Buss  Denis, Conrad  Lukas, Eberle  Anna, Eberle  Laura Sophie, Ekici  Cansu-Tijen, Franzesko  Adrian, Freudenmann  Jana, Grosso  Carlo, Gurski  David, Hilsenbeck  Tobias, Hummel  Maya, Kiebler  Alexander, Knoll  Saphira, König  Julius, Kremer  Elias, Laumann  Jannik, Lerch  Elias, Lerch  Leon, Mack  Luna, Mang  Nicolas, Mayer  Roland, Merk  Tobias, Morlok  Nils, Mösle  Christina, Netzer  Laura, Nowarra  Pascal, Oetting  Eric, Paulus  Hannah, Rapp  Maximilian, Sailer  Marie, Schatz  Chiara Luisa, Schmid  Henriette, Schwärzler  Jessica, Seeger  Eemil-Moritz, Staffe  Miron, Steinbach  Linus, Stohr  Tobias, Weber  Marc, Weilandt  Florian, Wulf  Anne, Würtenberger  Anika

 

Preis: Jannik Laumann, Christina Mösle, Adrian Franzesko, Maya Hummel

Lob: Marie Sailer, Laura Netzer, Saphira Knoll, Anna Eberle, Hannah Paulus, Pascal Nowarra, Leon Lerch, Tobias Stohr und Marc Weber

Sonderpreise:

Ferry Porsche Preis 2021: Jannik Laumann

Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG-Preis) 2021: Jannik Laumann

Keramos Förderpreis 2021: Jannik Laumann

Gruppenbild Klasse TGG nach der Zeugnisverleihung

Gruppenbild Klasse TGM und TGI

Gruppenbild SG nach der Zeugnisverleihung

 

Digitaler Geschwister-Scholl-Gedenktag

Der Geschwister-Scholl-Gedenktag fand in Leutkirch in diesem Jahr in digitaler Form statt. Die einführenden Worte des diesjährigen Geschwister-Scholl-Gedenktags beschreiben den großen Willen, diesen besonderen Tag durchzuführen. Und es wird die tiefe Verbundenheit ausgedrückt, welche zu den beiden Namensgebern der Schule, Hans und Sophie Scholl, besteht:

„Obwohl wir dieses Jahr leider nicht wie gewohnt gemeinsam an der Schule diesen so wichtigen Tag verbringen können, ist es für uns in Zeiten sozialer Distanz, die zweifelsohne wichtig für unseren Gesundheitsschutz ist, dennoch wichtig, auf digitalem Wege an zwei mutige Helden der deutschen Geschichte zu erinnern“

Hans und Sophie Scholl wurden am 22. Februar 1943 als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ von den Nationalsozialisten hingerichtet. Eine Zeit ohne Meinungsfreiheit und Toleranz.

Das Thema Toleranz wurde dieses Jahr besonders betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler der beiden Lehrerinnen Judith Kosbab und Anja Behr gingen dabei insbesondere der Leitfrage „Wie tolerant ist unsere moderne Welt?“ nach.

Die Schülerinnen und Schüler hatten nach dem Einführungsvideo die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen zu informieren, welche aus Projekten an der GSS Leutkirch entstanden sind: Ein zentraler Teil war ein geschichtliches Hintergrundwissen zu den Geschwister Scholl und der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Das damalige NS-Regime und die Ausgrenzung der Juden wurden behandelt. Themen wie Toleranz, die sich hieraus ergaben, wurden mit der modernen Welt verknüpft. So entstanden beispielsweise Vergleiche mit „Trumps Null-Toleranz-Politik“. Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen wurde im aktuellen Kontext dargestellt. Interessante Gedankengänge und Diskussionen ergaben sich bei der Rolle sozialer Netzwerke in Verbindung mit Toleranz. Auch die Frage, inwieweit die Bewegung „Black Lives Matter“ auch Auswirkungen in Deutschland zeigt, wurde diskutiert.

Angehende Erzieherinnen sehen, dass sie die aufgearbeiteten Themen direkt betreffen. So stellt beispielsweise Lea aus dem 1BKSP treffend fest: „Toleranz ist ein Hauptbestandteil einer Gruppe oder Gesellschaft, wodurch sie zusammengehalten wird.“ Fabrizio aus derselben Klasse betont die besondere Verbindung der Themen in Bezug auf den sozialen Bereich und die eigene Erzieherausbildung: „Für den Beruf Erzieher ist Toleranz wichtig, da wir mit verschiedenen Charakteren, Kulturen, Menschen und Kindern zu tun haben.“

Zusammenfassend lässt sich zu der sehr gelungenen Veranstaltung sagen, dass die Themen uns alle direkt und indirekt in der heutigen Zeit betreffen. Die Geschwister Scholl sind uns bis heute ein Vorbild für Mut, Zivilcourage und Toleranz.

 

 

Schülerzitate im Rahmen der Veranstaltung

T O L E R A N Z bedeutet für uns, …

 

... keine Vorurteile gegenüber anderen. (Lena R.)

... jeder hat eine eigene Persönlichkeit und ein eigenes Aussehen, das von jedem geduldet und respektiert werden sollte egal in welcher Hinsicht. (Kim)

..., dass jeder/jede so leben darf, wie er/sie möchte. (Beria)

… die Grundlange des Zusammenlebens in der Gesellschaft! (Ramona)

 

Warum ist es wichtig, sich mit dem Thema Toleranz auseinander zu setzen?

  • Man sollte Andere akzeptieren können, auch ihre Meinungen z.B., weil jeder eigene Erfahrungen gemacht hat und jeder anders und individuell ist. (Lisa)
  • Man sollte andere Religionen und Lebensweisen akzeptieren. (Lena O.)
  • Wir benötigen Toleranz für ein friedliches, glückliches und fröhliches Leben. Jeder sollte sich damit auseinandersetzen, um das Anderen und sich selbst zu ermöglichen. (Tabea)
  • Deutschland besteht aus verschiedenen Kulturen und es ist sehr wichtig in unserem Beruf. (Anna)
  • Es gibt viele Menschen, die anders sind als ich. Sie haben zum Beispiel eine andere Religion oder Hautfarbe oder denken anders. Man hat Verständnis dafür, dass andere Menschen anders sind. (Jana)
  • Es ist ein Hauptbestandteil einer Gruppe oder Gesellschaft, wodurch sie zusammengehalten wird, wenn man sich gegenseitig akzeptiert und toleriert und man hat vielleicht selber nicht immer das Gefühl, dass man toleriert wird und kann sich dadurch in die Lage des Anderen versetzten, wodurch man sich dann automatisch mit dem Thema auseinandersetzt. (Lea)
  • Man muss nicht der gleichen Meinung sein, sie (die andere Meinung) aber trotzdem akzeptieren und respektieren. (Amelie)
  • Man sollte jeden so akzeptieren wie er ist - daher ist Toleranz sehr wichtig. (Franzi)
  • Wichtige Entscheidungen können nur durch das Tolerieren verschiedener Meinungen getroffen werden. (Johanna)
  • Freundschaften bedeuten Toleranz. (Johanna)
  • Toleranz bedeutet Gleichberechtigung für jeden. (Zoe)
  • Dass man überhaupt Toleranz versteht. (Damian)
  • Toleranz ist das Fundament einer gerechten Gesellschaft. (Cihan)
  • Toleranz bedeutet für uns, dass man sich gegenseitig akzeptiert und so nimmt wie man ist. (Selina)
  • In erster Linie gilt, alles zu ertragen/tolerieren was einen in seinem Leben nicht einschränkt. Dies bedeutet, dass andere alles tun dürfen was anderen wiederum nicht schadet und sie nicht in ihrer persönlichen Entfaltung und des Lebens daran hindert/unterdrückt. (Alexandra)
  • Wichtige Voraussetzung im persönlichen Umgang mit Menschen. (Marie P.)
  • Für den Beruf Erzieher ist Toleranz wichtig, da wir mit verschiedenen Charakteren, Kulturen, Menschen und Kindern zu tun haben. (Fabrizio)

Geschwister-Scholl-Schule ermittelt Sieger im Autorenwettbewerb

Eigentlich hätte der schulinterne Autorenwettbewerb der Geschwister- Scholl – Schule im Schuljahr 2020/21 in Kooperation mit dem Hans- Multscher – Gymnasium Leutkirch als schulischer Beitrag zu den Baden-Württembergischen Literaturtagen stattfinden sollen. Die Siegerehrung war für November innerhalb eines „Kulturellen Abends“ mit entsprechendem Rahmenprogramm geplant, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen gewesen wäre. Obwohl eine öffentliche Preisverleihung wegen der Pandemie nicht möglich war, hat sich die Fachschaft Deutsch der GSS entschlossen, den Wettbewerb dennoch weiterlaufen zu lassen und die Einsendefrist zu verlängern, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, auch digital noch Arbeiten einzureichen.

Inzwischen hat eine Jury aus Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern unter den zunächst anonym vorliegenden, mit einer Kennziffer versehenen Arbeiten die Preisträger ermittelt. Die vom Schulleiter, Herrn Brünz und von der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins der GSS, Frau Tornau, unterschriebenen Urkunden sowie die als Preise vom Förderverein gestifteten Büchergutscheine wurden anstatt in einer öffentlichen Feier von den Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern im Unterricht überreicht oder auf dem Postweg zugestellt.

 

Die Preisträger sind Roman Jehle (letztjährige 3BFA3) mit seinem Text „Die Gnade“

(1. Preis), Philipp Kasper (SG12B) mit dem Text „Deserteur“ (2.Preis), Amy Weigelt (TGG12) mit dem Text „Ich…“ (3. Preis) sowie Michelle Grimm (SG13A) mit dem Text „Der unperfekte Engel“ (Anerkennungspreis).

Es ist geplant, dass sich die Preisträgerinnen und Preisträger in kurzen Videos auf dieser Homepage vorstellen.  

 

(Text von Georg Piel, 20.12.2020)

Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch - Abitur 2020

122 Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Leutkirch feierten am Wochenende den Erhalt ihrer allgemeinen Hochschulreife unter Einhaltung aller Hygienevorschriften an der Geschwister-Scholl Schule Leutkirch. Eine Feier in der Festhalle Leutkirch war, wie sonst üblich, dieses Jahr leider nicht möglich.

77 Abiturientinnen und 45 Abiturienten der Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Profile sowie der technischen Profile Gestaltungs- und Medientechnik, Mechatronik und Informationstechnik erhielten in festlichem Rahmen am 25. Juli 2020 Ihre Abiturzeugnisse feierlich überreicht. In der Rede im Rahmen der Zeugnisübergabe erinnerte der Schulleiter Heinz Brünz daran, dass insgesamt die beachtlichen Zahlen von „über 140 mündlichen und ca. 500 schriftlichen Prüfungsarbeiten von den insgesamt 125 Abiturientinnen und Abiturienten“ erbracht wurden.

Alphabetische Reihenfolge der 74 Absolventinnen und Absolventen des Sozial- und gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums:

SG13A: Julie Bader, Lena Beutelspacher, Bernadette Bretz, Carina Crombach, Sophia Rosa Damme, Franziska Diethelm, Alexander Dreher, Jana Duller, Anna Gaile, Sina Gapp, Ellena Gut, Anika Haas, Moritz Haller, Pia Jaeger, Nadine Kathan, Lisa-Marie Keck, Sarah Kling, Konstantin Kral, Yannick Kreutzer, Lydia Krug, Tessa Menig, Emelie Moos, Clarissa Reich, Marion Wagner, Michaela Waizenegger

SG13B: Kerem Atar, Saleah Hindelang, Selina Natterer, Oliver Notz, Jasmin Gabriele Prison, Mira Rall, Pia Rampp, Alina Sauertnik, Janek Schick, Vanessa Schleinin, Sarah Schmid, Giulia Schmid-Hemmerle, Jana Schneider, Sarah Sahade Senger, Laura Sirch, Theresa Clara Sonntag, Lilli Sörries, Luca Wagner, Charlotte Westphal, Anika Widler, Chiara Widler, Tabea Widler, Miriam Wienerl, Ekaterina Yarkova,

SG13C: Melissa Gonitianer, Theresa Hodrus, Kathrin Kible, Laura Peer, Sandy Raum, Rita Schönleber, Patricia Spieß, Svenja Teiber,

SG13D: Maja Ege, Tabea Fischer, Helen Gasafi, Elena Gollinger, Nana-Marie Hänig, Florian Huke, Hannah Kempe, Madlen Kempter, Amelie König, Davina Miller, Alexander Rothermel, Elaine Sahr, Sophia Straßer, Raphael Stuhlenmiller, Nils Thörner, Maroua Traik, Wöhl Stefanie,

Alphabetische Reihenfolge der 48 Absolventinnen und Absolventen des Technischen Gymnasiums:

TGI: Lucian Betrich, Chutima Beyer, Marvin Bitzer, Anja Dorn, Vlad Cristian Dumitrascu, Paul Elian Ebert, Damian Justin Lachenmayr, Madline Lutz, Raphael Martin, Nils Pfeiffer, Lucas Schoder, Arshya Solhjou,

TGG: Lea Barensteiner, Konstanzia Beckel, Vanessa Berger, Ida Durach, Leonie Göhl, Anna Häberle, Lea Katharina Hackl, Betim Lahaj, Fabian Maier, Nicole Meisterburg, Manuel Menig, Paul Oelhaf, Timo Pfaff, Laurent Pfeiffer, Niklas Schädler, Luisa Schmidt, Nico Schneider, Ion Elias Wunderle

TGM: Jana Biewer, Fabian Bodenmüller, Niklas Danner, Oliver Donath, Florian Tim Endres, Nicole Eß, Sören Hetzer, Emre Bilal Kilic, Marvin Samuel Kneidl, Simon Marcel Kneidl, Finn Kreuser, Tobias Mayer, Kilian Morgen, Philipp Neß, Pascal Nitschke, Lucas Schädler, Tom Stahl, Aaron Strasser

 

Belobigungen TG: Lutz, Madline; Maier, Fabian; Durach, Ida; Strasser, Aaron

Belobigungen SG: Reich, Clarissa; Teiber, Svenja; Schmid-Hemmerle, Giulia; Kathan, Nadine; Widler, Chiara; Duller, Jana; Waizenegger, Michaela; Raum, Sandy; Wagner, Luca; Rall, Mira; Gut, Ellena; Diethelm, Franziska

Preise TG: Neß, Philipp; Menig, Manuel; Berger, Vanessa; Häberle, Anna; Hetzer, Sören

  • Gemeinschaftskundepreis 2020 der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: Oliver Donath
  • Abiturpreis der DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V.) für hervorragende Physikleistungen: Sören Hetzer und Philipp Neß

Preise SG: Schneider, Jana; Moos, Emelie; Keck; Lisa-Marie; Menig, Tessa; Hodrus, Theresa; Fischer, Tabea; Kling, Sarah; Peer, Laura; König, Amelie; Ege, Maja

  • Bischof-Sproll-Preis der Diözese Rottenburg-Stuttgart für hervorragende Leistungen im Fach Katholische Religionslehre: Tessa Menig
  • Sportpreis des Fördervereins der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch für hervorragende sportliche Leistungen: Oliver Notz

 

Coronabedingte Sitzordnung bei der Zeugnisübergabe im SG und TG

Ausstellung "Ein Koffer voller Sehnsucht" zur Prävention von Essstörung an der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch

Vom 2. – 16. März wurde die Ausstellung „Ein Koffer voller Sehnsucht“ mit Fotografien von Rebecca Sampson gezeigt.

In der Ausstellung geht es um Körperbilder, Selbstwahrnehmung, Identität und der unterschiedlichen Perspektive auf Menschen in Körpern.

Die Ausstellung wurde von ca. 120 Schülerinnen und Schülern im Alter von 16 – 25 Jahre aus unterschiedlichen Leutkircher Schulen besucht.

Schwerpunkt war das Erkennen der eigener Haltung und eines eigenen Bewusstseins zum Thema Körper und Wahrnehmung. Auch wurde das Essverhalten thematisiert, das sowohl ein Lösungsversuch als auch ein Problem gleichzeitig darstellten kann. Gegen Ende der Ausstellung ging es darum, was die Einzelne und den Einzelnen stärkt und wie sie oder er mit sich selbstverantwortlich leben kann.

Durch die Ausstellung führten dafür extra geschulte Schulsozialarbeiterinnen oder auch Lehrerinnen der jeweiligen Schulen.

Die Ausstellung wurde konzipiert und verliehen von TIMA e.V. (Tübinger Initiative für Mädchenarbeit), welche auch die Fortbildung zur Führung und Moderation der Ausstellung angeboten hat.

Unterstützt wurde das Projekt von „Demokratie Leben“ und der AOK Ravensburg.

Foto: Frau Segmehl

Geschwister-Scholl-Gedenktag

Geschwister-Scholl-Gedenktag

Unsere Gesellschaft 77 Jahre nach dem Tod der Geschwister Hans und Sophie Scholl

Anlässlich des Todestages von Hans und Sophie Scholl gedenkt die Geschwister-Scholl-Schule ihren Namensgebern, welche am 22. Februar 1943 als Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" von den Nationalsozialisten hingerichtet wurden. In diesem Rahmen gestalteten SchülerInnen der Klasse 11 mit ihrer Lehrerin Judith Kosbab am 19. Februar 2020 zwei Gedenkveranstaltungen, die eindrücklich zeigten, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben, die wir auch schätzen sollten.

Zu Beginn der Veranstaltung erinnerte der stellvertretende Schulleiter Martin Müller daran, dass es aktuell wichtig ist, sich gegen Ausgrenzung und Rassismus zu erheben und stellte eindrücklich die Aktualität des Themas in der heutigen Gesellschaft dar. Er betonte, dass „wir an einer Schule leben wollen, an der Vielfalt zur Normalität gehört“ und gerade diese Vielfalt positiv gesehen werde.

Daran anschließend brachten Schülerinnen mit dem Protestsong Zombie von den Cranberries musikalisch die negativen Folgen von Krieg und Gewalt zum Ausdruck. Kurz-Präsentationen stellten beispielsweise die „Geschichte von Hans und Sophie Scholl“, „Gründe für Diskriminierung und mögliche Lösungsvorschläge für das Problem Rassismus“ und „Fälle von rassistischen Übergriffen weltweit“ dar. Zudem gab es bereits durchgeführte Umfragen zur „Ausgrenzung an der Schule“ sowie „Schule und Multikulturalität“, welche zur Aufklärung und Vergegenwärtigung des Themas beitrugen.

Schülerinnen bringen wesentliche Erkenntnisse der gelungenen Veranstaltung auf den Punkt: Veranstaltungen dieser Art seien wichtig, meint Stella, „damit die Geschichte von früher nicht in Vergessenheit gerät und sich auch nicht wiederholt“. Außerdem, meint Leonie, sei eine Haltung notwendig, „in welcher wir uns selbst reflektieren und respektvoll miteinander umgehen.“

 

„Klima-Tag“ an der GSS Leutkirch

Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören.

Zitat: Dalai Lama

 

Unter dem Motto „Die Zukunft in unseren Händen“ führten wir an der Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch am 31.01.2020 ein groß angelegtes und sehr gelungenes Klima-Projekt durch. Vorbereitet und umgesetzt wurde der Tag von einigen Schülern, LehrerInnen und den Schulsozialarbeiterinnen, die sich zu einer Arbeitsgruppe Zukunftstag zusammengefunden hatten.

Alle SchülerInnen unserer GSS konnten dabei verschiedene Workshops besuchen, welche von engagierten Lehrerinnen und Lehrern, sowie externen Referenten angeboten wurden. Dabei drehten sich die Themen beispielsweise um den ökologischen Fußabdruck oder es wurde über nachhaltige „Verpackungen für eine Welt ohne Plastik“ diskutiert. Die Titel der Workshops verraten oftmals bereits ziemlich klar, womit wir uns auseinandergesetzt haben: „Gerechtigkeit und Ernährung“, „Beweg dich sauber“, „Regionalität und Saisonalität“, „Lebensraum Allgäu“, „Upcycling fashion“,  „Mein Kühlschrank und das Klima“, „Mobilität im 21. Jahrhundert“, oder „Upcycling mit Zeitungspapier“, „Fairness geht vor Menschenrecht“, „Amazon, Zalando und Co und das Klima“, „Geoingeneering“ und vieles mehr. Neben der Wissensvermittlung stand das eigene Handeln und der eigene Beitrag zum Klimaschutz im Fokus.

Die Auftaktveranstaltung wurde mit einem sehr spannenden und informativen Vortrag für alle 600 beteiligten Schüler von Dr. Susanne Kühl und Prof. Dr. Michael Kühl der Universität Ulm gestaltet. Mit vielen Fakten, Daten und wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um das Thema Klimawandel wurden für viele Schüler die aktuellen Entwicklungen des Weltklimas wissenschaftlich aufbereitet und deutlich gemacht.  

Einige Fotos des Zukunftstags:

Fotos: Pia Rampp